AI Private Coach
Start · Use-Cases · Content-Produktion mit KI
Für Kreative und Freelancer · Umsetzung

Content mit KI erstellen, der nach dir klingt

Wer eine erkennbare Stimme hat, verliert sie in dem Moment, in dem er sie gegen einen glatten Durchschnitt eintauscht.

Kurz gesagt: Das Problem mit KI-Texten ist nicht, dass sie schlecht sind. Sie sind mittelmässig gut — und darin liegt der Schaden. Der Ausweg ist nicht, auf KI zu verzichten, sondern sie an der eigenen Stimme auszurichten, bevor man sie schreiben lässt. Dafür braucht es zehn eigene Texte und eine Analyse, die konkret genug ist, dass ein Modell sie treffen kann.

Wie es heute läuft

  • Leeres Dokument, Cursor blinkt, drei Anläufe, keiner sitzt — 60 Min
  • Oder: ChatGPT fragen, Text bekommen, ihn nicht verwenden können — 20 Min verloren
  • Der gute Gedanke von letzter Woche wurde nie zu einem Beitrag
  • Zwischen zwei Kundenprojekten fällt eigenes Marketing als erstes weg

Wie es danach läuft

  1. Gedanke als Sprachnotiz oder drei Stichworte festhalten — 2 Min
  2. Entwurf in deiner Struktur, deinem Rhythmus, deinen Wörtern — 1 Min
  3. Umschreiben, was nicht sitzt, streichen, was zu viel ist — 15 Min

Was wir konkret bauen

1. Deine Stimme auseinandernehmen

Wir nehmen zehn bis fünfzehn Texte, die du selbst gut findest, und analysieren, was sie ausmacht. Satzlänge, Rhythmus, wie du Absätze öffnest, welche Wörter du nie benutzt. Das Ergebnis ist eine schriftliche Beschreibung deiner Stimme, die konkret genug ist, dass ein Modell sie treffen kann — und die dir nebenbei selbst etwas über dein Schreiben verrät.

2. Ein Stimmprofil bauen, das bleibt

Aus der Analyse entsteht ein festes Profil, das bei jedem Auftrag mitläuft: erlaubte und verbotene Formulierungen, typische Aufbauten, Beispiele. Nicht ein Prompt, den du jedes Mal neu tippst — ein gespeichertes Fundament.

3. Vom Rohmaterial zum Entwurf

Die meisten Kreativen haben kein Ideenproblem, sondern ein Verschriftlichungsproblem. Wir bauen den Weg von deiner Sprachnotiz, deinem Workshop-Mitschrieb oder deinen drei Stichworten zum ersten Entwurf — in mehreren Formaten aus einem Ausgangsmaterial.

4. Die Grenze festlegen

Wir definieren gemeinsam, wo KI mitarbeitet und wo nicht. Bei den meisten Kreativen ist das Rohmaterial und die letzte Fassung tabu, das Dazwischen offen. Diese Grenze bewusst zu ziehen ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einer schleichenden Verwässerung.

Werkzeuge — und wo es nicht hilft

Für Texte mit eigener Stimme liefert Claude in der Regel bessere Ergebnisse als die Alternativen — es hält Stilvorgaben über längere Texte hinweg stabiler. Für Recherche und aktuelle Bezüge kommen andere Werkzeuge dazu. Welches wofür, entscheiden wir an deinem Material, nicht an einer Rangliste aus dem Internet.

Wo es nicht hilft: Beim ersten Gedanken. Was du zu sagen hast, kommt von dir — KI kann es formen, nicht erfinden. Wer nichts zu sagen hat, produziert mit KI schneller nichts.

Deine Texte, deine Rechte

Wer eigene Texte in ein Modell gibt, sollte wissen, ob sie zum Training verwendet werden — bei Privattarifen teilweise ja, bei Geschäftstarifen in der Regel nicht. Bei Kundenprojekten kommt dazu: Enthält der Auftrag vertrauliche Informationen deines Kunden? Und was steht dazu in deinem Vertrag? Das klären wir, bevor der erste Auftrag durchläuft.

→ Wie wir Recht und KI zusammenbringen

Was das an Zeit bedeutet

Realistisch sind 50 bis 60 Prozent der Zeit pro Beitrag — von 90 auf 35 Minuten ist typisch. Der grössere Effekt ist die Frequenz: Wer für einen Beitrag anderthalb Stunden braucht, schreibt einen im Monat. Wer 35 Minuten braucht, schreibt einen pro Woche. Das ist kein Zeitgewinn, das ist ein anderer Betrieb.

Häufige Fragen

Merken Leser, dass KI beteiligt war?

Bei glattem Standard-Output sofort — gleichmässige Satzlängen, symmetrische Aufzählungen, ein bestimmter Vorrat an Wörtern, den man nach kurzer Zeit erkennt. Bei einem Text, der deiner Stimmvorgabe folgt und den du überarbeitet hast, in aller Regel nicht. Der Aufwand steckt genau in diesem Unterschied.

Verliere ich mit der Zeit meine eigene Schreibfähigkeit?

Das ist eine berechtigte Sorge und ich nehme sie ernst. Meine Erfahrung: Wer KI für die Rohfassung nutzt und selbst überarbeitet, schreibt nach einem halben Jahr eher schärfer — weil das ständige Redigieren fremder Formulierungen das eigene Urteil trainiert. Wer ungeprüft veröffentlicht, verliert die Fähigkeit tatsächlich.

Wie viele eigene Texte brauche ich für das Stimmprofil?

Zehn gute Texte reichen. Wichtiger als die Menge ist die Auswahl: Texte, die du selbst gerne wieder so schreiben würdest. Wer fünfzig durchmischte Texte einspeist, bekommt einen Durchschnitt — und der ist genau das, was wir vermeiden wollen.

Funktioniert das auch für Deutsch und Englisch parallel?

Ja, aber es braucht zwei Profile. Die eigene Stimme ist in jeder Sprache eine andere — die meisten Menschen sind auf Englisch lockerer und auf Deutsch präziser. Ein gemeinsames Profil für beide Sprachen liefert in beiden ein mittelmässiges Ergebnis.

Schritt 3 unseres Vorgehens · Umsetzung

Bring zehn Texte mit, die du selbst gut findest

Im kostenlosen Erstgespräch zeige ich dir an deinem eigenen Material, was ein Stimmprofil sichtbar macht. Kein Verkaufsgespräch.

1:1 Coaching ab CHF 320Einheitlicher Stundenansatz CHF 180/h · online oder vor Ort in Basel
Gratis Call buchen — 20 Min Alle Use-Cases

Verwandte Use-Cases