Wie es heute läuft
- Stockfotos durchsuchen, die alle schon einmal gesehen haben — 45 Min
- Ein Shooting planen, das für ein einzelnes Bild nicht lohnt
- Beiträge ohne Bild veröffentlichen, weil die Zeit fehlte
- Die Bildsprache ändert sich mit jedem Beitrag, weil es keine gibt
Wie es danach läuft
- Feste Bildsprache definiert — Licht, Farben, Bildausschnitt, Stimmung
- Neues Motiv in Minuten, das erkennbar zur Marke gehört
- Bewegtbild dort, wo bisher ein Standbild stand
Was wir konkret bauen
1. Deine Bildsprache festlegen
Bevor irgendein Bild entsteht, klären wir, wie deine Bilder aussehen sollen. Nicht „hochwertig" — sondern konkret: Welches Licht, welche Farbwelt, welche Brennweite, welche Bildstimmung? Das ist Gestaltungsarbeit, nicht Werkzeugarbeit, und sie entscheidet über alles Weitere.
2. Die Beschreibungssprache lernen
Aus der Bildsprache werden wiederverwendbare Beschreibungsbausteine. Du lernst dabei die Begriffe, mit denen man Bildwirkung tatsächlich steuert — Objektivtyp, Lichtführung, Kamerabewegung, Filmmaterial. Das ist der Teil, den fast alle überspringen und der den ganzen Unterschied macht.
3. Konsistenz über mehrere Bilder
Ein gutes Bild ist Zufall, zwanzig zusammengehörige Bilder sind Handwerk. Wir bauen den Weg zu wiedererkennbaren Motiven — gleiche Person, gleiche Umgebung, gleiche Anmutung über eine ganze Kampagne hinweg.
4. Bewegtbild, wenn es sich lohnt
Kurze Videosequenzen aus Standbildern, animierte Logos, Produktbewegungen. Der Aufwand ist höher als beim Bild, deshalb machen wir das gezielt an den Stellen, wo Bewegung tatsächlich etwas bringt — nicht überall.
Werkzeuge — und wo es nicht hilft
Für Standbilder gibt es mehrere gute Wege mit unterschiedlichen Stärken: manche halten Personen über Motive hinweg konsistent, andere sind bei grafischen Arbeiten stärker. Für Bewegtbild ist die Auswahl kleiner und das Ergebnis schwankender — hier gehört Ausschuss zum Verfahren, und wer das nicht einkalkuliert, ist enttäuscht.
Wo es nicht hilft: Bei allem, was echt sein muss. Dein Team, dein Laden, dein Produkt in der Hand einer echten Person — dafür braucht es eine Kamera. Ein KI-Bild, das eine reale Situation vortäuscht, ist ausserdem heikel, sobald jemand nachfragt.
Bei Bildern geht es um Persönlichkeitsrechte
Sobald erkennbare Personen im Spiel sind, gilt das Recht am eigenen Bild — auch dann, wenn das Bild generiert wurde und der Person nur ähnelt. Wer ein Foto eines Mitarbeitenden als Ausgangsmaterial hochlädt, bearbeitet biometrische Daten. Und bei Kundenprojekten stellt sich die Frage, ob generierte Bilder überhaupt vertraglich zulässig sind. Diese Punkte klären wir vor der Produktion.
→ Wie wir Recht und KI zusammenbringen
Was das an Zeit bedeutet
Für ein passendes Motiv statt Stockfoto-Suche: von 45 auf 10 Minuten. Der grössere Effekt liegt woanders — Motive, die es früher schlicht nicht gab, weil ein Shooting dafür nie infrage kam. Das ist keine Zeitersparnis, das ist ein Möglichkeitsraum, der vorher nicht existierte.
Häufige Fragen
Sehen KI-Bilder nicht sofort nach KI aus?
Die typischen Merkmale — glatte Haut, überzogenes Licht, sechs Finger, symmetrische Komposition — entstehen durch vage Beschreibungen. Mit präzisen Angaben zu Objektiv, Lichtführung und Filmmaterial verschwinden sie weitgehend. Genau diese Präzision ist das, was in den Sessions vermittelt wird.
Darf ich KI-Bilder kommerziell verwenden?
Bei den meisten grossen Anbietern in den Bezahltarifen ja. Es gibt aber Ausnahmen und Fallstricke: Marken- und Personenrechte gelten unabhängig vom Werkzeug, und wer ein Bild erzeugt, das einer geschützten Figur oder einer realen Person gleicht, hat ein Problem — auch wenn der Anbieter die Nutzung erlaubt.
Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?
Rechtlich in der Schweiz derzeit nur in bestimmten Fällen, in der EU zunehmend strenger. Meine Empfehlung geht über die Pflicht hinaus: bei allem, was eine reale Situation darstellt, kennzeichnen. Der Vertrauensverlust, wenn es jemand anders entdeckt, wiegt schwerer als der Aufwand eines Hinweises.
Wie lange dauert es, bis ich brauchbare Ergebnisse bekomme?
Erste brauchbare Bilder in der ersten Session. Eine konsistente Bildsprache über eine ganze Kampagne hinweg braucht drei bis vier Sessions — das ist der Unterschied zwischen einem guten Bild und einem System, das gute Bilder liefert.
Bring drei Bilder mit, die dir gefallen
Im kostenlosen Erstgespräch zerlegen wir sie in ihre Bestandteile — und du siehst, wie präzise Bildbeschreibung tatsächlich funktioniert.